AnnekeW, 13. November 2003, 10:18
me too
da roland
keine kommentare aktiviert hat.... das habe ich mir auch schon überlegt. aber die frage wäre dann ja auch
warum genau hält das außenstehende vom posten ab (z.b. mich oder roland). die registrierungspflicht könnte ein punkt sein, anderseits gibt es auch
andere blogs, wo das nicht so ist.
um es banal zu sagen: ist auf antville die cliquenwirtschaft so ausgeprägt, dass das abschottend wirkt?
und nun... ;o)
am 13. November, 10:22 kommentierte
gHack:
Nee. Es ist Faulheit.
am 13. November, 10:30 kommentierte
seewolf:
Geht doch
Sie finden doch auch her, der Hr. gHack ist mit Recht, Antville ist halt ne Stadt und andere wohn halt auf dem Land, jedes für sich hat halt Vor- und Nachteile.
am 13. November, 10:40 antwortete
AnnekeW:
?
klar finde ich auch her. aber ich würde ja eher argumentieren, die blogosphere is ne stadt und antville ist ein dorf für sich. 2 oder 3 postings von außenstehenden seit bestehen dieses blogs sind nun einmal nicht gerade viel.
aber ich kanns ja tatsächlich mal auf mich beziehen:
für mich ist hier posten relativ unattraktiv, da es schon eine gewisse erwartbarkeit der ablaufenden diskussionen und der daran teilnehmenden akteure gibt. die frage wäre allerdings, ob das auf einem offenen blog anders wär, klüngelclubs gibt es schließlich überall...
am 13. November, 10:38 kommentierte
kris:
das bloghaus
wuerde ich auch als gescheitert bezeichnen und da gibt es keine antville-vetternwirtschaft.
am 13. November, 10:50 kommentierte
Irene:
Anneke
ich habe vor Monaten mal was Ähnliches gedacht, als hier ziemlich früh irgendwelche Insider-Witze in den Beiträgen auf der Startseite aufgetaucht sind, dass das eine Antville-Geschichte oder Alte-Hasen-Sache bleiben wird.
Andererseits: Es posten ja auch andere, manchmal.
am 13. November, 10:59 kommentierte
praschl:
* ich habe gar nicht das gefühl, dass conversantville gescheitert ist. die impressums-diskussion beispielsweise fand ich beglückend interessant und hilfreich. wie da leute anderen leuten ihr wissen zur verfügung gestellt haben: das sind momente, in denen man als beobachter schon mal sehr gerührt sein kann.
* ich weiß ja nicht so genau, was "scheitern" bei einem weblog bedeuten könnte. dieses hier war immer als eine art kneipe, plauderstube usw. gedacht gewesen. leute kommen vorbei, sagen was oder nicht, lesen was, gehen wieder. c'est tout, und genau das sollte es sein. wenn jemand lust hat, hinterlässt er hier etwas. ich bin zwar hier admin, aber ich hatte da keine quoten, leserzahlen, erfolgsdinger im kopf. die vorstellung dieses ortes ist: er soll halt da sein, falls man ihn braucht. vielleicht braucht man ihn auch nicht so oft. für den fall aber, dass man ihn braucht, ist er da. man sollte ja auch nicht das nette kleine vorstadtkino zusperren, weil da fast immer nur sechs, acht leute im saal sitzen.
* antville cliquenwirtschaft: ich weiß gar nicht, ob es das so sehr gibt, wie es möglicherweise auf leute wirkt. es haben sich halt über die zeit einige schöne zirkel und kreise und salons entwickelt. vieles davon hat mit der geschichte von antville zu tun: dass es das schon länger gibt, dass damals beim start wunderbarerweise ziemlich viele interessante leute recht interessante dinge zu machen begonnen haben, dass es hier wenig flaming und kriege gibt, dass die leute einander helfen auf alle mögliche weise. da mag es dann schon so wirken, dass man als beobachter denkt: das ist eine geschlossene gesellschaft. so ähnlich, wie wenn man als einzelner in ein kaffeehaus kommt, in dem an vielen vierer- und achtertischen schon lauter leute sitzen, die sich kennen und prächtig miteinander unterhalten.
außerdem: es gibt auf antville halt ein paar so communities, cliquen. was ich als schön empfinde, dieses den schmäh hin und her jagen über die einzelnen weblogs. ist ja auch so eine sache, über die man bei weblogs vielleicht zu selten nachdenkt: dass das nicht nur diese ein-mensch-ein-weblog-geschichten sein müssen, sondern dass man manche weblogs als bündel lesen kann, so wie man ein theaterstück ansieht, in dem es verteilte rollen gibt.
* ein vorteil, den antville hat: die waren früh da. jetzt haben eben viele leute schon eine blogroll mit 30, 40, 60 links, mit der sie gut zu tun haben. verständlich, dass man dann nicht mehr so sehr wie früher auf weblog-expedition geht. obwohl, ich find immer wieder noch welche, bei denen ich denke: toll.
* ich tu mir immer schwer damit, darüber nachzudenken, warum etwas
nicht ist. da lassen sich so viele hypothesen aufstellen, die man schwer überprüfen kann.
am 13. November, 13:01 antwortete touco bouzi:
eih joh, hört sich schlüssig an.
natürlich erscheint es einfacher, an leute herankommen zu können, wo man nicht den eindruck hat, die sind in eine community eingebunden, sondern stehen da allein rum.
aber, wenn Sie das mal ausprobieren würden. bei alo haben sich ganz viele eingelebt, die nix mit antville am kopf haben. und ganz viele haben nach paar mal mitmachen, von jemandem ein antville blog geschenkt bekommen. -
so sieht das im endeffekt aus.
wenn man sich abgechottet fühlt, kann das nur daran liegen, daß sich die inhalte nicht ergänzen, behaupte ich.
am 13. November, 13:14 antwortete
AnnekeW:
was ich damit meine
hätte man tatsächlich eine
neue kneipe aufgemacht, so hätten alle sich mit mehr
distanz begegnen müssen. erst mal schauen, wer denn so da ist. erst mal schauen, was eigentlich auf der getränkekarte steht. aber dadurch, dass man eine bestehende kneipe nur um einen raum erweitert hat (denn so bewegen sich viele ja hier, unrasiert und mit aus der hose hängendem hemd, als wäre man in seinem wohnzimmer)
scheint es für außenstehende sicher so, dass es nicht mehr viel zu gestalten gibt: die getränkekarte steht fest, die wandfarbe steht fest bis zu dem antville-spezifischen "Sie", das ja im endeffekt eine vertraulichkeit (da ein gruppenspezifischer kommunikationscode) ist und keine distanzierung.
nein, ich glaube nicht, dass conversant gescheitert ist. aber es ist kein ort geworden, an dem blogger übers bloggen bloggen, sondern ein ort, an dem antviller übers bloggen bloggen. das ist natürlich nicht schlimm, denn die haben ja auch was interessantes zu tippen, aber es ist vielleicht nicht das, was
ich mir darunter vorgestellt hätte.
am 13. November, 13:18 antwortete
supatyp:
verstehe ich Sie richtig?
sind – in ihren augen – die antvillaner in schuld, dass sich hier keine nicht-antvillaner beteiligen?
am 13. November, 13:36 antwortete
AnnekeW:
genau, herr supa
sie sind ja das perfekte beispiel dafür. denn gruppeninterne spielchen wie "saunabiber vor praschl", die interessieren - sorry - ausserhalb von antville keine sau.
am 13. November, 13:38 antwortete
seewolf:
Sie wissen
wer der Saunabiber ist? ErzählnSe mal.
am 13. November, 13:52 antwortete touco bouzi:
je wenn viele da sind, hängt die tapete schon,
mußt Du Dir was neues ausdenken, verbündete suchen oder Dich finden lassen und da trend von machen. so geht das hier mit den trends, abkupfern (siehe "ASG - Arschsack-girlies", umgangssprachfloskeln o.ä.).
bei alo oder kompetenzteam haute das ja hin. also an den blöden ameisen muß es nicht liegen. wenn liegt das an einzelameisen und die wären, woanders unterschiedlich gehostet, woanders genauso und wenn nicht, ist das schöne, daß in gemeinschaft was neues entstanden ist. man kann damit was anfangen, oder nicht.
internet ist freiwillig. grad in weblogs ist jeder, wie er sein möchte, istja freizeit.
das mag alles sein, wie Du das siehst! aber man kann daraus keine kritik ableiten, find ich. aber indem Du hier gegenhältst, ist das doch gute sache, convers.ant.org.
am 13. November, 14:03 antwortete
praschl:
frau anneke:
zu den vorhersagbarkeiten in den diskussionen, die Sie erwähnten, gehören übrigens auch gelegentlich Sie, empfinde ich. an ziemlich vielen ecken und enden schauen Sie vorbei, laden ein wenig gereiztheit über spielregeln, zugänge, gruppendynamiken und ähnliches ab, und gehen dann wieder. viel meta-, wenig kommunikation. mir kommt das manchmal so supervisor-mäßig vor, und das merkwürdige dran ist, dass ich gar nicht den eindruck habe, dass die leute supervisoren bräuchten.
und die idee, dass leute, die einander kennen, an einem anderen, einem neuen ort, so tun sollen, als würden sie einander nicht kennen, damit alle anderen, die die leute nicht kennen, ein besseres gefühl haben können, ist, nun ja, ein wenig gar um die ecke gedacht.
übrigens können Sie hier so viel reinposten, wie Sie wollen, konnten Sie immer schon, kein problem. wenn Sie wünsche zur wandfarbe und zur zimmereinrichtung haben, können Sie sie äußern, dann findet sich wahrscheinlich auch jemand, der sie erfüllt.
ach ja, noch was, das Siezen. ich habe immer leute immer schon gesiezt, die ich nicht kenne, nicht aus den grupppeninternen spielchen, die Sie da gleich wieder darin wittern, sondern, weil ich es eben so halte. soll es ja auch geben.
ich weiß nicht, ob Sie meinen punkt verstehen: manchmal erinnern Sie mich an jemanden, der auf eine party geht, enttäuscht ist, weil da leute herumhängen, die Sie schon auf anderen partys gesehen haben, aber statt mit den leuten interessante gespräche anzufangen oder unterhaltsamen small talk zu betreiben, über die gästeliste (die es nicht gibt), über die plattensammlung, über die tapetenfarbe oder eingangstürscharnier zu lästern. und über die klamotten und die barttracht der partygäste.
schade eigentlich. denn wahrscheinlich hätten Sie doch viel interessantes beizutragen.
am 13. November, 14:24 antwortete
AnnekeW:
dazu
zu den vorhersagbarkeiten in den diskussionen, die Sie erwähnten, gehören übrigens auch gelegentlich Sie, empfinde ich. an ziemlich vielen ecken und enden schauen Sie vorbei, laden ein wenig gereiztheit über spielregeln, zugänge, gruppendynamiken und ähnliches ab, und gehen dann wieder.
yep und nein. ja, mich interessiert so ein "meta-zeug" und ja, ich äußere mich vermutlich überdurchschnittlich oft dazu. das ist eine erwartbarkeit, keine frage., vielleicht sogar eine, die nervt. das ich nun nirgendwo sonst mitposten würde und überall nur am rummäkeln wäre, ist einfach eine böswillige unterstellung, siehe z.b. nothing.antville.org.
wenn ich sie mit der "kritik" (was ja nicht mal eine kritik sein sollte) an ihrem projekt gekränkt haben sollte, so bitte ich das zu entschuldigen.
am 13. November, 14:29 antwortete
praschl:
nein, ich bin nicht gekränkt, gar nicht, nicht im geringsten. und das ist auch nicht "mein" projekt, sondern gerne auch Ihres. und ich bin interessiert an Ihnen und an dem, was Sie sagen, erzählen, wissen, und halt nicht so sehr an dem, wie Sie denken, dass man sagen, erzählen, wissen sollte.
am 13. November, 16:07 antwortete
AnnekeW:
?
ja, aber da drehen wir uns doch im kreis. Sie sagen, sie interessiert das nicht, so wie mich vielleicht anderes hier nicht interessiert... so what? <:o/
in beiden fällen ist das doch nur eine äußerung darüber, wie man sich das reden an einem ort (diesem) im idealfall
vorstellen würde.
ich verstehe schon (glaube ich) was sie meinen. natürlich kann ich auch losgehen und einfach ne andere wandfarbe dranstreichen. aber es geht hier doch auch gar nicht um
mich.
am 13. November, 16:20 antwortete
praschl:
der unterschied besteht für mich darin, glaube ich, dass ich meine interessen weniger als Sie damit einführen wollte, erstmal die interessen anderer als gruppenrituale, cliquenwirtschaft usw. zu beargwöhnen. und dass ich lieber höre und rede als mir hören und reden unter anderen bedingungen vorzustellen. weil vielleicht stellen sich die anderen bedingungen und die vorstellungen beim reden eh ein.
ist ja eh okay, was Sie da gelegentlich machen. aber versuchen Sie sich mal vorzustellen: da sitzen 5 oder 6 leute an einem tisch und die unterhalten sich miteinander und da gibt es ein paar rituale und ein paar manierismen und ein paar insiderjokes dabei, weil die 5 oder 6 leute sich schon kennen. und dann kommt ein siebter mensch dazu und sagt: ihr da! ihr redet immer nur untereinander! so wie ihr dasitzt, will nie ein siebter sich zu euch hinsetzen! so wie ihr redet, wird nie ein weiterer reden! und überhaupt, ihr seid eh so ein insiderclub, der niemand bei sich haben will! ich nehme an, dann werden die 5 oder 6 leute erstmal groß schauen und sich fragen, was will der denn von uns. da ist doch eh noch ein stuhl da, warum setzt sich der nicht einfach hin und redet mit? und warum weiß der gleich, was wir wollen und was nicht, und warum traut der uns denn gar nicht zu, dass wir zu dem vielleicht freundlich und herzlich und sonstwas wären? so ungefähr empfinde ich das manchmal.
am 13. November, 16:25 antwortete
praschl:
aber es geht hier doch auch gar nicht um mich.
ja aber: um wen den sonst?
ja aber: warum nicht um Sie?
am 13. November, 17:04 antwortete
AnnekeW:
hui
was jetzt zuerst?
zuerstmal zum dissen. es geht mir hier nicht darum, irgendwen konkret zu dissen (ausser herrn supa vielleicht, der hat vorhin ja schon was abgekriegt, war aber auch nicht böse gemeint. da er aber selber ein loses mundwerk hat, verträgt er das auch, nehme ich an). wenn ich etwas zu schnodderig war, entschuldigen Sie das bitte. vielleicht drücke ich mich auch nicht gut aus, aber man muss das nicht so mit vielen ausrufezeichen lesen. so ist das nicht gemeint. aber sie sagen es ja selbst: da sitzen schon sechs an einem tisch und dann kommt eben ein siebter dazu. und so ist dann die situation, und nein, das ist nichts
genuin böses. aber es ist eben das, was es ist. und etwas anderes wäre es gewesen, hätte man einen neuen ort gehabt. ja, das ist nur von mir ersponnen, ich weiß, weil da wären ja auch nur die alten cliquen zusammen gekommen. aber vielleicht cliquen aus unterschiedlichen kontexten. und das stell ich mir halt manchmal vor, dass es so einen ort gibt, wo ganz unterschiedliche leute zusammen kommen. die, die sonst nie miteinander reden, weil die in anderen cliquen sind und weil man all diese stereotypen voneinander hat und eh schon seit ewigkeiten nicht mehr miteinander redet. das stell ich mir schön vor. und das z.b. die techies sich mit den schreiberlingen hinsetzen und das man sich nicht zum 23421414 mal sagt, was man aneinander sch**** findet, sondern das man vielleicht überlegt, was man aneinander haben könnte. ja, ist vielleicht ein bißchen zu verträumt, kann schon sein. das war jetzt ein bißchen was über mich, weiß nicht, ob es das war, was sie interessiert.
und was das offen angeht: stellen Sie sich doch einfach mal vor, herr kantel würde hier reinschreiben, was er vom bloggen hält. wie würde er hier wohl aufgenommen werden? das ist ein etwas krasses beipiel, ich weiß... bitte das nicht als provokation zu nehmen.
am 13. November, 19:28 antwortete
praschl:
anneke.
ja, das war jetzt über Sie und es hat mich interessiert.
was den traum angeht: wir teilen ihn. so ungefähr habe ich mir das auch vorgestellt. ich habe aber nicht besonders viel gemacht, um ihn zu erfüllen, ich hab halt das ding hier genommen, es offen gemacht, gesagt, was dass sein könnte und dass das jedem offen steht, der will, überschrift drauf, passt schon. es ist schon so, wie kris es gesagt hat: da ist nicht viel master of ceremonies-arbeit hier, was daran liegt, dass ich erstens wenig zeit habe, und dass mir zweitens wochenlang auch kein bedürfnis einschießt, hier etwas zu sagen, es fällt mir ja auch nicht immer etwas ein, was hierher passt. aber: das stört mich nicht, ich bin da geduldig, das kann schon sein, dass das monatelang dümpelt, und plötzlich biegt eine diskussion um die ecke, bei der wir dann alle die empfindung haben: großartig. ich habe das ja schon bei anderen weblogs als leser erlebt. man weiß nie, wann die sich finden und wann die haken geschlagen werden, die sich dann festhaken in einem. kann sein, kann nicht sein, wer weiß das schon, und mich beunruhigt das nicht. eher im gegenteil. vielleicht macht das ja in einem halben jahr glücklich hier, und dann haben wir in einem halben jahr etwas, das glücklich macht, sehr gut.
und wenn herr kantel sagen würde, warum er, was er macht, genau so macht: vielleicht wäre das ja gar nicht so uninteressant. das weiß man halt immer erst dann, wenn es passiert, hinterdrein.
am 13. November, 21:14 antwortete
Irene:
"das weiß man halt immer erst dann, wenn es passiert, hinterdrein"
...das ist jetzt gleich die Überleitung zu dem, was ich mir weiter oben gedacht habe: Man kann das halt alles nicht konzipieren, manches kann man nur versuchen oder anbieten.
Mir ist eben ein öffentlicher Spielplatz (auf einem Grundstück, wo mal ein altes Eckhaus abgerissen wurde, eher bürgerlicher Stadtteil, Wien VII glaube ich) wieder eingefallen, den ich mal bei einer Exkursion erklärt bekommen habe: Da hatten sich die Planerinnen gedacht, eine Fläche abseits von den Spielgeräten wäre gut als ruhiger Seniorentreff. Dieser Zweck ist auch dezent ausgeschildert (gibt es eine einheitliche Seniorensitzplatz-Beschilderung des Wiener Magistrats?) Wie auch immer, da hängen jetzt lieber die Jugendlichen rum, weil dieses Eck nicht gut einsehbar ist, und sie sich da ungestört fühlen. Die PensionistInnen sitzen angeblich lieber da, wo was los ist, und sehen den Kleinen zu.
Aneignung öffentlicher Freiräume. Interessant (da gibt es auch Literatur dazu), aber nur begrenzt planbar und vorhersehbar, auch wenn sich vieles wiederholt. Ist im Internet ganz ähnlich.
am 13. November, 21:32 antwortete
seewolf:
Ja, nee
da fällt mir auch was ein, irgendeine US-Uni soll mal auf ihrem Campus keine Wege angelegt, sondern zunächst nur Rasen gesät haben. Nach einiger Zeit waren dann die wirklichen Wege erkennbar, diese hat man dann ordentlich gepflastert.
Der Hr. Praschl hat hier halt nur die Idee Weg vorgegeben und darauf vertraut, daß die Leute den richtigen Weg schon finden werden.
Ihre Vorstellung von Weg hat sich bis jetzt nicht ergeben, scheint es.
am 13. November, 21:41 antwortete
gHack:
Das mit dem Rasen war keine Universität, sondern der Campus der Microsoft-Zentrale in Redmond.
am 13. November, 21:47 antwortete
Irene:
Was heißt "ja, nee"?
Es kommt doch drauf an, was man sagen will. Ich hatte eine Erinnerung, die die begrenzte Vorhersehbarkeit von Aneignungen ausdrückt. Da geht es gar nicht ums Rechthaben. (Wenn man was anderes ausdrücken will als ich, wählt man ein anderes Beispiel, und fertig.)
am 13. November, 12:28 kommentierte
supatyp:
ich halt das für quatsch
was ich in den letzten drei tagen an zuspruch und unterstützungsangebote be.com habe in dieser leidigen sache da, auch von leuten, die ich bisher noch nie bei antville - nicht mal in meinen referrers - gesehen habe, das hat fast die dimensionen von damals erreicht, als dem ameisenserver die luft ausging. und das (so vermute ich) ist antvilletypisch. ob das woanders geht, bezweifle ich
und ob das Ihnen bei Ihrer frage weiterhilft, bezweifle ich auch. aber ich wollte das 1x an nicht so exponierter stelle loswerden
am 13. November, 13:57 kommentierte
kris:
meine erfahrung mit community-sites ist, dass sie einen oder mehrere emcees brauchen, die was gutes vorlegen und diskussionen in eine gewisse richtung lenken. insofern koennte man sicher mehr aus dieser site machen. aber: will das jemand?
ich habe auch ein paar sites, auf denen relativ wenig passiert. wenn ich wollte, koennte ich die so belebt wie alo machen, aber ich will sie lieber low-profile. es gibt inzwischen so viele hektische weblogs, dass ich sites richtig mag, in die man nur 1 oder 2x pro woche reinsehen muss.
am 13. November, 13:58 kommentierte
roland:
'Tschuldigung fürs Nicht-Kommentare-Zulassen, war unabsichtlich.
Die These: Für mich selbst würde ich sie nicht in Anspruch nehmen, und zwar deshalb, weil ich zwar kein (aktives) antville-weblog führe, aber natürlich von anfang an mehr oder weniger dabei war, aber: offensichtlich, das hat das persönliche Gespräch gezeigt, geht es einigen schon so, in etwa aus Gründen, wie Anneke sie genannt hat.
am 13. November, 14:12 antwortete
supatyp:
"das persönliche gespräch"???
das ist kein argument. tut mir leid. hier ist internetz
am 13. November, 15:10 antwortete
peithenen:
Das "persönliche Gespräch", so verstehe ich Roland, bezieht sich nicht darauf, es hier zu finden, sondern als faktischer Hintergrund für sein Posting.
Aber ich muss auch noch mal zustimmen: Mich erstaunt ein wenig, dass Anvillianer ihr Dorf/ ihre Stadt / whatever so verteidigen. Tut doch gar nicht Not. Lektüreerlebnisse, bei denen man Wow! denkt, kenne ich als Außenstehender auch; aber darum ginge es mir hier nicht primär. Als dieses Blog anfing, fand ich den Gedanken, nicht-techie-bezogene Erfahrungen und Geschichten zu erzählen, zur Verfügung zu stellen und zu disktieren toll. Ein Erfahrungs-Eintopf abzüglich der reinen Technologie, aber auch abzüglich der hiesigen Communityaspekte. Aber es dreht sich immer ein bisschen um Antville, was ja okay ist, aber immer ein bisschen zu viel, als dass ich mir von einem eigenen Posting etwas erhoffen würde; sogar bei der eigentlich Alle betreffenden Impressums-Diskussion. Gut, ich habe das fast auch nie probiert; selber schuld, in a way, aber Faulheit ist dies weniger als Schinanz (auch selber schuld, auch klar).
Dieses Blog erscheint mir jetzt jedenfalls auch als etwas ganz anderes als zu Beginn gedacht, da geht es mir genauso wie Roland und Anneke. Und das finde ich auch erstaunlich, weil die beiden ja viel länger dabei sind und auch eigene Blogs hier haben und die Geschichte hiervon kennen. Ich könnte es höchstens nachlesen, kaum aber nachempfinden. Ich verstehe hier ja immer noch nicht, was es bspw. heißt, ein Antvilleblog zu abonnieren. Und ich glaube, dass diese Technologie - Aktualisierungen, wie schnell man das mitbekommt, etc. - das Ganze hier fördert, auf unangestrengte Art möglicht macht und zugleich be- und einschränkt: Kein umwerfender Gedanke, natürlich. Aber an einem anderen Ort, ohne den Kontext 'Antville' könnte ich mir vorstellen, dass es anders verlaufen wäre, ohne die fraglos tollen Communityaspekte, die die Community in meinen Augen aber sowieso gar nicht mehr nötig gehabt hätte; jedenfalls nicht hiermit.
am 13. November, 15:26 antwortete
supatyp:
warum einklich
glauben Sie, den (unvorhersehbaren) entwicklungsverlauf eines blogs kritisieren zu könn? machen Sie das anderswo (in anderen blogs) auch so?
am 13. November, 15:42 antwortete
peithenen:
Es ist keine Kritik; im Gegenteil. Ich finde die Dinge, die hier passieren genauso toll, wie das Leute finden, die es ermöglichen. Es ist keine Kritik, weil ich die Empfindung von Roland und Anneke teile - aus einer bestimmten Perspektive des (vielleicht noch weiter) Außenstehenden heraus. Und es ist keine Kritik, weil ich hier nur mal, sogar relativ persönlich, erläutern wollte, was ich anfangs dabei gedacht habe und wie ich den Verlauf zu diesem Zeitpunkt jetzt einschätze (oder beurteile). Das darf jeder, finde ich. Es ist sowieso keine Kritik an Antville oder an Antvillianern, das habe ich ja nun, denke ich, deutlich geschrieben. Es ist vielleicht eine Kritik am grundsätzlichen Modell, das dies hier stattfindet, mit der Vermutung, dass es anderswo, über Antville hinaus, gemeinschaftlicher geworden wäre. Und diesen geschehenen Verlauf kann und darf man durchaus auch mal beurteilen, erst recht, wenn es keine Kritik an Leuten ist. Quasi als kleine Reflexion, was ist denn daran so erzürnend, frage ich mich. Und stelle fest, dass es hierbei keinen Konsens geben wird; brauchts vielleicht auch gar nicht.
am 13. November, 15:45 antwortete
supatyp:
anderes wort für "kritik" vleicht
erwartungshaltung?
am 13. November, 15:57 antwortete
peithenen:
Ja, sicherlich. Man könnte auch sagen, dies ist nun ein bestimmtes Gefühl, wenn es nicht so kacke-romantische Assoziationen erwecken würde.
Wie angemerkt, ich kann es nachvollziehen, wenn bspw. Sie sich ein wenig angepisst fühlen, aber darum geht es nicht; das sollte ja klar sein. Und der ganze Hintergrund ist natürlich auch ein wenig banal: Denn Ansprüche und Erwartungshaltungen sind dazu da, eben nicht erfüllt zu werden, und das ist ja auch okay so. Und ich habe zur Erfüllung meiner eigenen Ansprüche hieran auch nichts getan; wenn es also Kritik ist, dann auch Selbstkritik. (Herrjeh. Genug Reflexion, jetzte.)
am 14. November, 03:04 antwortete
roland:
uups, ein tag nicht reingeschaut, schon ganz hinterher, aber nur zur klärung: neenee, ich wollt jetzt nicht auf blümchen-rede machen, tatsächlich kamen wir nur in einem "realen" kneipen-gespräch drauf, deshalb "persönliches gespräch" und ich fand die fragestellung interessant genug, sie hier reinzustellen, argumentieren wollte ich mit dem verweis auf das vorhergehende gespräch gar nicht, nur den kontext klarstellen. zugegebenermaßen recht missverständlich formuliert von mir.
am 13. November, 14:15 kommentierte
seewolf:
Nochmal gelesen
also, beim
daskollektiv seh ich nicht viel mehr Autoren als bei
conversant, insofern sehe ich es nicht ganz, das Argument. Dazu .com/t, daß im Verlauf der relativ langen Existenz von Antville einige Autoren einfach in Antville eingezogen sind (Hr. Praschl, Fernsehratgeber u.a.), die vorher woanders unterwegs waren.
Es gibt andrerseits sicherlich eine gewisse "abschreckende" Wirkung bei soviel Angebot und "interner" Kommunikation, aber weggebissen wurden vielleicht höchstens ein paar Trolle.
Wie kann man es Nicht-Antvillianern heimischer machen? Anmelden muß sein, vielleicht ein Wegweiser am Eingang aufstellen hin zu den kollaborativen Weblogs, vielleicht. Ein Gast-Login außer dem Saunabiber is nicht der Weg.
am 13. November, 14:19 antwortete
supatyp:
das problem ist
dass hier bei antville ganz andere
gutfindkriterien existieren als draussen in den anderen blocks und plapperchats. und wer nicht bereit ist, sich auf diesen common sense einzulassen, der wird draussen bleiben
am 13. November, 14:24 antwortete
seewolf:
ja nee
früher mal alles gelesen, zumindest was so durchrollte durch die Startseite, aber es gibt auch hier verschiedene Gutfindkreise (is ja sehr okee, aber so ÖkomüsliSchmetterlingRosaIchhabdichauchlieb.antville.org is nich so meine Welt), ich guck schon immer mal nach außen, aber man ist ver- und gewöhnt und faul, manchmal.
am 13. November, 14:59 antwortete
supatyp:
man kann nich überall mittanzen
und dass einen alle internetzwelt gut findet, geht auch nich.
blümchen.antville scroll ich durch wie Sie. bei einem teil der anderen ameisen kuck ich 1x die woche, wo die so sind und bei pa anderen spiel ich mit. draussen in den anderen blogs haben die selten sachen, die mich intressieren und manche umfangsformen da sind nich sehr einladend, so zwischen beziehungsgespräch und tellefonseelsorge.
bei einigen englischen webloggerInnen schau ich noch vorbei. und das isses
am 13. November, 15:06 antwortete
mutant:
bei anderen
muss man sich immer erst neu anmelden und da vergess ich immer meine daten(blogger.de zb). oder die haben diese schrecklichen aufpoppfenster, mt-weblogs zb. mag ich nich.
ja, man ist verwoehnt und faul und zuhause ists eh am schoensten, soll die weblogbedeutungs maphia doch schreiben was sie will ;-)
am 13. November, 15:10 kommentierte
kris:
betr.: warum genau
* wenn ich mich recht entsinne hat praschl die site mal irgendwann mit einem satz wie "macht was draus, wenn ihr wollt" vorgestellt. fuer die site wird oder wurde sonst nirgends geworben.
* in updatelisten steht voellig unpretentioes "conversantville". auf sowas klickt doch kaum einer mal drauf.
* falls doch, wird man mit ein paar referenzen begruesst (muhammed ali vs. und 2 oder 3 dinge), die nicht jeder dekodieren kann.
* das "about" ist eine baustelle.
am 13. November, 17:18 antwortete
fernsehratgeber:
meine erfahrungen
mit kollaborativen weblogs habe ich vor allem mit
nothing gemacht: und hier bewegen sich durchaus sehr viele leute, die das ein oder andere mal etwas fallen lassen - und die ich nicht kenne, auch nicht von antville.
die sache mit den kollaborativen weblogs ist doch die: je offener der teilnehmerkreis ist, desto spezifischer müssen themen oder regeln sein (siehe nothing, alo, kompetenzteam): sonst gibt es irgendwann nur chaos. umgekehrt gilt: je geschlossener der teilnehmerkreis ist, desto breiter kann das themenspektrum sein (vergleichbar mit einem gespräch unter freunden in der kneipe).
was conversant auszeichnet, und das ist durchaus kein problem: das thema ist allgemein und spezifisch zugleich. wer sind "wir"? was heißt "wissen"? diese fragen stellt sich ein unbeteiligter. das thema ist also weder offen, noch ist es fest definiert. und deshalb tummeln sich hier genau "nur" diejenigen, die sich hier auskennen. hier, auf antville.
okay, ich hätte es auch kurz machen können: herr kris liegt richtig.
am 13. November, 17:23 antwortete
AnnekeW:
@kris
kleine mäkeligkeit, nich so wichtig:
das ist nicht ganz korrekt: für die seite wurde in diversen anderen blogs geworben
am 13. November, 17:24 antwortete
kris:
man koennte auch sagen:
es liegt nur an antville, dass auf der site ueberhaupt was passiert.
am 13. November, 17:29 antwortete
fernsehratgeber:
es ist die frage:
was ist das hier überhaupt? für mich war es immer antvilles weblog-plauderstube. und als solches funktioniert sie prächtig. wer mehr will, muss hier mehr machen.
am 13. November, 17:29 antwortete
AnnekeW:
ja, aber ist doch seltsam
@kris
das ganze netz ist voller meta-postings, wieso sind die nicht hier? <:o/ und der fernsehratgeber und die anderen haben natürlich recht: es gibt durchaus kollaborative blogs auf antville, wo das funktioniert. ich frag mich das halt nur so...
bitte nehmt es nicht
zu persönlich. bitte...
am 13. November, 17:36 antwortete
blue:
ich finde meta gar nicht so spannend. herr supa versucht das ja auch immer, aber meistens bleiben die diskussionen eher lahm. liegt vielleicht daran, dass die ebene, auf der gebloggt wird, ziemlich konkret ist. also könnte es hier auch um was konkretes gehen. die impressumsdiskussion zum beispiel war sehr konkret. vielleicht fehlen ja die konkreten anlässe, oder die bloggerInnen haben das potenzial noch nicht erkannt. oder sie trauen sich einfach nicht, mit konkreten anliegen hier auf convers.antville.org zu posten?
am 13. November, 17:40 antwortete
fernsehratgeber:
these
meta macht man entweder:
a) nur als webloganfänger ganz viel
b) als medienmäßig interessierter schon öfter
c) bei ganz konkreten anliegen - dann aber selten
am 13. November, 18:31 antwortete
kris:
betr.: wieso nicht hier?
ich verstehe nicht ganz. soll die frage implizieren, dass hier jeder seine meta-posting ablegen sollte oder heisst das, dass die postings hier nicht meta genug sind?
falls es ersteres ist, dann nehme ich an, dass es nicht beabsichtigt ist.
am 13. November, 19:03 antwortete
AnnekeW:
@kris
falls es ersteres ist, dann nehme ich an, dass es nicht beabsichtigt ist.
in diesem fall habe ich schlicht den sinn und zweck dieses blogs mißverstanden, die diskussion erübrigt sich damit.
am 13. November, 19:11 antwortete
kris:
äh
wie gesagt, ich nehme es an. fragen sie herrn praschl. falls das wirklich das ziel sein sollte, könnte man ein paar sachen an der site ändern, damit das klarer rüberkommt. ich dachte immer, das ist hier alles mit absicht low-profile, vage und mit metaphern bestückt, dass eben nicht
jeder vorbeikommt und sein meta postet.
interessant übrigens auch die diskussionen bzw. ihr fehlen zu meiner provakation, dass das bloghaus gescheitert sei. siehe backlinks. da ist es aber einfacher, weil dort fett "deutsche weblog-community" drüber prankt.
am 13. November, 19:38 antwortete
praschl:
low profile, muhammad ali und zwei oder drei dinge: alles mit bedacht so. weil eine "deutsche weblog community" wollte ich nicht sein, und vagheiten haben eben auch ihre vorzüge (dass sie sich so und so und dann wieder so auffüllen lassen), und "zwei oder drei dinge" ist eine kleine private gedenkstätte für jean luc godards film "deux ou trois choses que je sais d'elle", der ein sehr schöner film ist, und "muhammad ali vs your weblog" ist ein denkmal für einen, der tanzen und reden konnte & wie man sich manchmal als kleines weblog fühlt, wenn man so einem gegenübersteht, oder so ähnlich, irgendwie.
und die "metas" können halt alle sein, aber von der vorstellung (meiner) waren es eben eher die nicht-technischen metas, sondern die
menschlichen metas, also die autoren oder wie man das nennen soll, die leute, die tanzen und fighten wollen wie muhammad ali, und über das sparring berichten, die gefühle, die sie haben, die fortschritte, die sie machen, die durchhänger, die knockouts, die handtücher, die geworfen werden, die dopings, die sie nehmen. also das reden über das webloggen als tätigkeit eher als das reden über die tools und das alles.
aber das ist ja offen und der allgemeinheit zur verfügung gestellt und deswegen ist das auch, in meiner vorstellung, nicht mehr dazu da, mir meine vorstellungen zu erfüllen.
am 13. November, 22:09 antwortete
Irene:
Hier der Vorspann zu convers.ant
am 2003.07.10, 13:44 antwortete praschl:
weblogartikel: das gehört auch für mich zum ermüdenden an diesen artikeln. immer dieselben nasen, der swr, ich, you name it. ich weise die leute, die mich anrufen und anmailen, routiniert auf andere logs hin, unter anderem vollautomatisch aufs camp catatonia. oder ich schick denen mails mit weblog-urls, damit sie sich ein bild vom spektrum machen können. eher computerorieniert, eher kunst, eher public debate, eher kollaborativ. interessiert leider aber meistens nicht. vor anderthalb jahren hat mich mal irgendein radio mensch angemailt, ob ich ihm nicht mit von frauen geschriebenen weblogs helfen könnte. klar, gerne, kein problem, alle notiert, die ich so lese (Ihres auch dabei). kam aber nichts. kommt eh immer nur derselbe einführungsartikel. manchmal denke ich, ein paar leute sollten sich zusammen tun und einen wirklichen einführungsartikel schreiben, so was wie a young person´s guide to weblogs oder so. wo zum beispiel mal drin stünde, was und wie viel man anstellen könnte mit dieser form, wie viele tolle sachen dabei rumkommen können, wie gut es zum beispiel leuten tun könnte, weblogs zu schreiben (eigene stimme entwickeln usw. usf.) samt beispielen, demos usw. weiß aber auch nicht genau, wie man das anfangen könnte.
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am 2003.07.10, 13:47 antwortete seewolf:
Kollaborativ vielleicht?
vielleicht in einem Weblog, das noch jemand dafür übrig hätte? Bei Hr. Suaptüp wird ja auch gerade am Lehrplan gefeilt, die Beteiligung wäre bestimmt da.
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am 2003.07.10, 13:53 antwortete supatyp:
schöne idee
metablog als beginner's guide. ich wär dabei, wenn man mich bräuchte. wo is das freie blog dafür?
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am 2003.07.10, 14:02 antwortete praschl:
hier steht eines herum, in dem ich immer teste (darum sieht das aus wie eine doublette von diesem hier), das könnte man umfunktionieren. ich müsste bloß die antclick-installations-anleitung für mac os x noch anderswo hinschaufeln, die kann der eine und die andere vielleicht ja noch gebrauchen. vielleicht nimmt praktikantville sie ja auf. ich schalte das mal auf public und schraub mal in den nächsten tagen am layout herum.
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am 2003.07.10, 14:14 antwortete seewolf:
Sie
sind Contributor von Praktikantville.
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am 2003.07.10, 14:26 antwortete baronesse:
Ich finde, die Antclick-Installations-Anleitung wäre eine sehr schöne "Eröffnungs"-Geschichte für einen Beginner's Guide. Warum möchten Sie sie nicht dort lassen?
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am 2003.07.10, 14:36 antwortete praschl:
weil das was technisches und antville-spezifisches ist. und das technische & antville-spezifische gut aufgehoben bei praktikant. in so einem beginners guide, finde ich, sollte es eher mal nicht um technik, weblogsysteme und so was gehen, sondern um inhalt, zusammenarbeit, community, etikette, möglichkeiten, verschiedene weblog-genres, psychologische effekte und so was. dachte ich.
Siehe
arrog.antville.org
am 17. November, 22:34 kommentierte
don alphonso:
Ne. Bei Antville und ein paar Satelliten habe ich fast immer den Eindruck, dass so eine schmerbäuchige Selbstzufriedenheit vorherrscht, und auf den Schultern schon Hornhäute sind vom vielen Draufklopfen. Irgendwie Etepetete. Ein paar Ausnahmen gibt es, die sind schlichtweg faszinierend, aber die wissen das auch so. Entsprechnd blöd sind dann auch meistens die Kommentare im Vergleich.
Es ist einfach nicht sexy. Vielleicht auch, weil hier alles schon so alt und ergraut ist? Weil viele Blogs auf Clon.dolly.antville.org lauten? Irgendwie sowas muss es sein. Komischerweise gibt es bei Twoday oder im wilden Web genug Blogs, wo ich gerne kommentiere.