Irene, 22. November 2004, 15:40
Wann ist ein Weblog ein Fachblog?
Und wer entscheidet, was noch zur nichtfachlichen Allgemeinbildung gehört und damit "normales" Konversationsthema in Weblogs ist? Der Schockwellenreiter und die Techies, oder eher das Sofa und die Geisteswissenschaftler?
Für mich zählt z.B. zur Allgemeinbildung, dass eine Fichte kein Tannenbaum ist. Adornoleser haben vielleicht andere Maßstäbe. Hat es da überhaupt einen Sinn, von der Kategorie Fachblog zu sprechen?
am 22. November, 15:47 kommentierte
ichichich:
Der Begriff
"Monothematisches Blog" trifft es vielleicht besser. Ist aber auch länger.
am 22. November, 15:51 antwortete
Irene:
...und klingt langweiliger, obwohl das ja nicht der Fall sein muss.
(Vorschlag: Fachblog ist alles, was man selbst nicht versteht ;-))
am 22. November, 16:15 kommentierte
DaveKay:
Ein Weblog ist
ein Fachblog, wenn die Themen des Blogs zu 90% nur ein Thema sind. Wobei die 90% jetzt mal nur ne Idee meinerseits sind.
Und ja, es macht sehr wohl Sinn, von der kategorie Fachblog zu sprechen, wie will man sonst Awards verteilen? :)
am 22. November, 16:17 kommentierte
schmerles:
Schon mal 1 Fachidiotenblog getroffen?
am 22. November, 16:52 antwortete
supatyp:
ja
am 22. November, 16:54 antwortete
schmerles:
1 das sich selbst so apostrophierte?
am 22. November, 17:00 antwortete
supatyp:
nein
am 22. November, 16:36 kommentierte
simons:
Ich will mal die Gelegenheit nutzen. Mich würde die allgemeine Einschätzung von
blat.antville.org interessieren.
Zur Anregung und Auswahl: Ist es ein
o Blog
o monothematisches Blog
o beschränktes Fachblog
o Fachidiotenblog
o abgedriftetes Möchtegernblog
o sonstiges ...
?
am 22. November, 16:43 antwortete
schmerles:
Aalgemein würde ich sagen ein weblog mit juristischem Schwerpunkt, in dem sich auch ein Laie zurecht finden kann.
am 22. November, 16:44 antwortete
micro_robert:
Es ist interessant.
am 22. November, 16:52 antwortete
simons:
Das deutet auf den neuen Terminus "Schwerpunktblog" hin - wie wär's damit an Stelle von "Fachblog"?
am 22. November, 16:53 antwortete
micro_robert:
Ein "Fachblog" wäre für mich eines, das sich der Fachsprache bedient und deshalb für ein angenommenes allgemeines Publikum nur schwer oder gar nicht verständlich wäre.
am 22. November, 16:53 antwortete
schmerles:
Ja. Machen Sie.
am 22. November, 17:38 antwortete jeanluc:
Wie Sie hier reden, Conversant muß ein Fachblog sein.
am 22. November, 17:50 antwortete
dr.nemo:
herr micro robert sagt wie es ist.
monothematisches oder schwerpunktblog ,so was ist noch lange kein fachblog - bsp.:http://soul.blogger.de/(linksammlung)
herr simons gedanken und notizen sind für mich auch eher ein schwerpunktblog ,so wie das der hollander mit ihrem dreirad-auto-blog- ein fachblog ist so was wie "rechnen in der chemie" (finde den link gerade nicht.)
am 22. November, 17:52 antwortete
dr.nemo:
@ jean luc ,dies bolg hier ist ein bloggers blog ,weil blogger nichts lieber machen als übers bloggen zu bloggen.
am 22. November, 17:53 antwortete
supatyp:
wen bringt das einklich weiter die frage?
is doch egal, was fürn blog da angeklickt wird: isset okay für ein, bleibt man dabei; isset müllig, geht man weg
am 22. November, 19:33 antwortete
Irene:
Ich frage mich auch, wie sich Konventionen um Konversationsthemen herausbilden. Im Prinzip kann jeder schreiben was er will, aber in der Praxis werden eben doch die Trends mitgebloggt.
am 22. November, 19:45 antwortete
dr.nemo:
themen suchen wo nicht jeder mitreden kann
macht denen mehr spass ,die es können oder sich trauen. inszenierung von gruppenprozessen als privatvergnügen.
so ist der trend konventioneller internetunterhaltung.
über die reaktionen legt sich der unterhaltungswert fest.
am 22. November, 22:51 antwortete
Irene:
Ich glaube, die meisten Leute haben Themen, wo nicht jeder mitreden kann - Sie könnten auch ein Pflanzenweblog machen und Herr Schmerles und ich würden dann Comments schreiben.
Ich denke, ich brauche für sowas gar keine enge Community. Wenn ich einen thematischen Rahmen habe, dann kann ich meinen Kram auch so ins Netz stellen (das mache ich demnächst hoffentlich auch). Ich lasse mich zu sehr von Umgebungen und Gruppen beeinflussen und frage mich dann, wie das kommen konnte.
am 22. November, 22:54 antwortete
mariong:
(strickblogs)
*musste jetzt sein*
am 22. November, 22:11 kommentierte
praschl:
da ich angesprochen wurde: ich entscheide gar nichts.
"fachblog" klingt für mich nach schule und universität. was ja durchaus sinn ergeben könnte.
ich ziehe ausdrücke wie "monothematisch" (medienkritik, katzen, film usw.), "expertenweblog", "wissenschaftler-weblog" oder so ähnlich vor, weil sie mir genauer vorkommen, und noch genauer kämen mir wendungen wie "geografie-weblog", "weblog über genforschung" usw. vor. kommt halt darauf an, für welche sortierung bzw. beschreibung man das benötigt.
am 22. November, 22:35 antwortete
Irene:
Das Fachblog ist mir im vorigen Thread ins Auge gesprungen, und da mir das Wort in der letzten Zeit oft auffällt (es liegt wohl tatsächlich an den Awards), habe ich es aufgegriffen. Es kam mir aufgesetzt vor.
(Das Sofa hat sich einfach als Antagonist zum SWR-Stil angeboten, mehr steckt nicht dahinter. Dass es offizielle Themen-Vorbeter gibt, nimmt außer dem Haustroll niemand ernsthaft an, denke ich.)
am 22. November, 23:09 antwortete
praschl:
ich fände es übrigens schön, gäbe es mehr fach-oder so-ähnlich-weblogs. man könnte viel lernen.
am 22. November, 22:22 kommentierte
pappnase:
in zehnwei jahren
ist
diese dame total vom fach hier, dann können ottonormalpremiumblogger sich warm einpacken.
am 22. November, 22:23 antwortete
supatyp:
das
wüßt ich aber
am 22. November, 22:39 antwortete
pappnase:
sowatt wird uns überschwemm, so oder so, echt.
am 23. November, 17:57 antwortete
schmerles:
omigod!
37 year old such a cute blog havin baby